Der Gral

Lebensgeist und Tempelgefäß


Reinigung

 

Libris, Echnaton, in sebris, euma nute, ote, nam, ka,…

 

 

Ist schon so, deshalb möchte sich etwas zeigen, aber was ist es, das da sein will?

Vergebung, ohne zu urteilen – teilhaftig werden, um rein zu sein? Ist das möglich?

Gerne möchtest Du – reife, am Fluß.

 

Lasse sein, was darnieder liegt – kümmere dich nicht darum. Verheißung eines großartigen Landes. Generell geht es zu Ende; egal, was kommen mag. Gehe rein mit dir um. Es durchdringen Dich göttliche Kräfte – Geduld ist oberstes Gebot. Lasse Dich führen und sei Du.

 

Segne Deinen Alltag – Es umfängt Dich stets der Segen – Alles ist Dir zugeneigt. Nichts fälschlich verwunden –unumwunden wird es geheilt werden. Läßt Du es zu?

 

Verlust – von was? Das, was zuviel ist, geht verloren. Das, was nicht gebraucht wird geht den Weg der Umwandlung. Laß es geschehen, wenn es in den Abschied drängt, halte nicht fest. Du erleichterst Dich, wenn Du losläßt. Das ist ein Geschenk, das Du Dir geben kannst. Empfange, was? Dies und das?

Es ist zuviel Willkür darin. Klarer ist Vernunft. Entscheide klar, was in Dir ist. Du hast die Wahl. Es ist möglich zu entscheiden, was Dich erfüllen soll. Du stellst die Weichen. Bereue nicht die Fehlstellungen. Sie zeigen Dir auf, was Du wirklich willst.

 

Didaktik – wie können wir Dir vermitteln, was Deine ursprüngliche und zukünftige Aufgabe ist, ohne Dich mit der Furcht vor alten Verantwortlichkeiten zu überfordern. Die Angst zu fehlen, ist das, was Dich quält, was dich zermartert, womit Du Dich selbst quälst. Ist es eine unbestimmte Erinnerung an eine Tat in der Du unverantwortlich handeltest im Glauben verantwortlich zu handeln!?

 

Mühe Dich nicht ab Unzulänglichkeiten zu konstruieren. Das behindert Dich auf’s schärfste. Rückbesinnung auf Deine ursprüngliche Aufgabe, auf Deinen Kern, Deinen Wesenskern!

 

Richte Dich auf, ja laß’ Dich innerlich aufrichten. Zulange bist Du gebeugt unter dem Kreuz gegangen. Du Gekreuzigter, gefangen in den 4 Elementen, die an Dir in alle Richtungen ziehen. Die Verstrickung in der Unbewußtheit ist das Tor zur Auferstehung. Himmlisch kann es sein, wenn Du Deinen Blick aufrichtest, ja ausrichtest. Siehe jetzt Deine ursprüngliche Aufgabe:

 

Freiheit durchdringt goldene Lettern – Zerwürfnis zerfällt ins Nichts – Generationen durchdringen Ätherkräfte – gebären des Äons Anfang.

 

Aufgefangen in der Schale des Grals, bist Du Kind von Anfang an, geborgen und erstrahlt im Glanze der Liebe. Schattenreiche kommen und gehen. Was ewig bleibt ist die Liebe. Durchdrungen davon bist Du, allweil umgeben von dienstbaren Heerscharen, die nur darauf warten aus des reiche Frucht tragenden Kelches Weihequell zu schöpfen. Du entscheidest die Freigabe aus Dir, Du Quell der Erneuerung, des allumfassenden Neubeginns, der Liebe Beginn.

 

Zweisamkeit regen Ausdrucks – es liegt an Dir, es zu schöpfen, was als ein großes Potential in Dir angelegt ist.

 

Wir sehen die Kämpfe, die Dich innerlich unter größte Spannung versetzen. Es kann ausgeräumt werden. Des Grals friedvoller Hort bist Du. Stille ist Deine angestammte Heimat. Nichts kräuselt die Oberfläche, wenn Du es nicht willst. So steht es geschrieben von Anbeginn.

 

Ströme dieses Grales Labsal zu verteilen ist Deine Aufgabe. Du bist der Gral und siehst ihn in einem jeden Menschen. Dir ist die Gabe gegeben das ewige Feuer in einem jeden Menschen neu zu entfachen, ihn zu erinnern, daß er Hort des ewigen Lebens ist. Fürchte Dich nicht vor Deiner Macht und den Folgen solltest Du dieser Ausdruck verleihen. Für alles ist gesorgt, wenn Du aus Dir heraus in die Tat schreitest im Bewußtsein des Grales in dir.

 

Und doch: wir erkennen Dich als sehr gehemmt. Reinheit ist oberstes Gebot für die Preisgabe der göttlichen Gralsströme. Nie war soviel Bedarf an Liebesströmen wie jetzt. Die Welt dürstet danach das wahre Leben wieder zu erkennen. Bange Fragen hast Du! Ob du es schaffst? Ob es Dein Körper noch zu tragen vermag? Was willst Du schaffen, wenn ER doch schafft. Nur Dein JA braucht es und es entsteht in Dir alles und danach richtet sich Deine Welt aus.

 

Alles ist in Dir angelegt in dieser Inkarnation, um voll und ganz dem göttlichen Anliegen gerecht zu werden.

 

Möglichkeiten der Verfehlung erkundest Du. Du kennst Dich mittlerweile in den Schattenreichen recht gut aus. Die Versuchungen sind groß zwischen den gegensätzlichen Kräften in eine Stagnation zu verfallen. Doch die Orientierung macht es aus. Deine Richtung braucht es. Wir geben Dir einen Schlüssel:

 

Richte Deine Aufmerksamkeit auf das Dritte Auge. Visualisiere dort ein golden aufleuchtendes Tor, ein Portal, das Dich in einen kristallinen Raum führt, der eine Klarheit, Stille und Beständigkeit von ungeahntem Ausmaß verströmt. Sauge diese Klarheit in dich hinein, in alle Deine Körperungen, Körpersysteme und Körperzellen. Lasse Deine Aura davon durchströmen, umgebe und umhülle Dich mit diesem Raum der Klarheit, so oft du kannst. Es steht Dir zur Verfügung. (Danke!)

 

Uneigennützigkeit bringt dir Zufriedenheit. Für Dich ist genügend, ja alles in Hülle und Fülle vorhanden. So kannst Du geben, was das Zeug hält, sprich freigebigen Herzens sein – denn das läßt Dich erleben wer Du bist. Deine Zurückhaltung, dein Zurückgezogensein stammt aus Erfahrungen, die mit Befürchtungen der Wiederholung verbunden sind, Du könntest wieder Opfer der Ungläubigkeit und des Vernichtungswillens der Menschen sein. Doch siehe, es hat sich im Laufe Deiner Inkarnationen eine Negativbindung an diese Befürchtungen ergeben, sodaß Du ständig selbst innerlich damit beschäftigt bist: Du glaubst nicht an Dich und Du zerstörst das göttliche Auferstehen in Dir indirekt durch gebannt, angstvolles Beobachten des Lieblosen in der Welt. Die Erscheinungen der Welt bist Du nicht. Siehe in Dich hinein. Dort erlangst Du die Gewißheit Deiner wahren Natur und die Kraft diese selbstbewußt leben zu lassen.

 Denn das ist es: Dich leben zu lassen – doch was hemmt Dich Dein volles JA dazu zu bekennen und mit Deiner Kraft eine neue Persönlichkeit zu kreieren!?

 

Es läuft hier eine interessante Unterscheidung ab: Zwei Wesen liegen im Wettstreit miteinander. Ist es so, daß sich zwei Welten, eine helle, eine dunkle in Dir begegnen!? Die Gegensätze prallen aufeinander, polarisieren sich, setzen Dich unter Spannung und Druck.

 ...  Gehe in Dich, jetzt! Auch wenn Du ihn unrechtmäßig verschüttet hast, bist und bleibst Du Erbe des Grals. Verzeihe Dir – nur Du hast die Macht zu erkennen. Verzeihe Dir, damit Du frei werden kannst, von diesem alten Schicksal, den Gral zu verschütten.

Es ist die Verführung zur Allmacht aus dem Ich-Willen heraus. Du stelltest Dich über die Menschen und meintest die Macht zu haben den Gral zu verteilen. Du unterlagst einem Mißverständnis. ...

Das konnte nur geschehen, weil Dein persönliches Bewußtsein begonnen hatte sich aus der Einheit mit-allem-was-ist herauszulösen und sich als getrennt zu fühlen. Aus der unbewußten Sehnsucht nach Einheit wolltest Du die Menschen zurückholen, also wolltest Du außen manipulieren, was sich in Deinem Inneren verlagert hatte, Du, alter Meister des Grals, ja, wir sagen es Dir – Du bist der Meister des Grals – Hüter im allumfassenden Sinne und wir sind bereit Dich wieder in dieses Amt einzusetzen.

 Sei Dir bewußt, daß das Hüten des Grals Dir übertragen sei, Dich aber nicht heraushebt aus der Einheit der Menschen und aller fühlenden Wesen göttlicher Natur.

 

Dein Weg sei im Bewußtsein des Grals unter den Menschen zu wandeln und Möglichkeiten zu erschaffen diese alles erneuernde Kraft zu Verfügung zu stellen, einem jeden Wesen zu schenken bei dem Du ein JA erkennst, Möglichkeiten der transformierten Vervielfältigung zu schaffen, sodaß Räume der Gralsliebe entstehen in denen die Menschen Gott in sich erfahren können.

 

Laß den Rhythmus des Tages von den Schwingungen des Grals bestimmen. Wie? Wir geben Dir auch hier einen Schlüssel:

 

Visualisiere Dir im Zentrum des Hara ein goldenes, großes Ei, siehe wie sich die Schale von der inneren goldenen Strahlung durchwirkt, transparent, wie eine klarsichtige Membran verändert. Im warmen, sonnigen Goldeslicht erkennst Du als Strahlungskern einen Diamanten, dessen Facetten unnennbar viele sind. Dieser Diamant dreht sich um seine senkrechte Achse, die gleichzeitig auch Deine senkrechte Körperachse ist und Deine Wirbelsäule mit einbezieht. Das Lichtfunkeln des Diamanten und die goldene Sonnenstrahlung durchdringen und nähren alle Deine Körperzellen, erfüllt Dein Bewußtsein. Lasse die Strahlkraft, die Lichtausstrahlung sich immer mehr ausdehnen, über Deine Körpergrenzen hinaus, in den Raum um Dich und immer weiter in die Landschaft, den Ort, wo auch immer du bist, als ein Segen der Labsal für Dich, Deine Umgebung, die Menschen, Lebewesen und die Erde in ihrem kosmischen Planetensystem ist. So läßt Du den Gral in Dir einen jeden Tag groß werden.

 

Du fragst nach der Kraft des Herzens!?

 

Wir erinnern Dich, daß der Herzensausdruck und die Gralskraft die eine, selbe Quelle als Ursprung haben: die absolute Totalität, die Stille. In der Tiefe des Diamanten findest du eine Schale. Die Mitte der Schale wird von einem schwarzen Punkt gebildet. Dort findest Du Eingang in die Totalität, reines Sein, STILLE.

 

Regeneriere Dich an Leib, Seele und Geist. Wir segnen dich mit all’ unserer Liebe!

 

Amen

 

12.03.2008

 

 

 

 

Krankheitskrise

Was haben mir die hohen Entzündungswerte im Blut meines Körpers/Knie zu sagen?

 

Der Gral

 

Die Reife fällt nicht weit vom Stamm. Schau hinein, in den Becher Deines Seins. Bist Du dort gesegnet? Gelingt es Dir zu sein?

 

Melde Dich als Anwärter für den Gral! Gereinigten Blutes muß der sein, der Hüter des Grals sein will. Also gehst Du den Weg der Reinigung. Alles, was Dich abhält vom sein in Gott wird Dir jetzt bewußt. Das bringt das Blut in Wallung als Ausdruck des Heiligen Geistes. Siehe die Welt mit Liebe und Stagnation vergeht. Du verwirfst den Blick der Liebe tagtäglich. Das verursacht Wut gegen Dich selbst, so entzündest Du das Feuer der Zerstörung. Und dennoch gereicht es Dir zum Heile, denn Du mußt durch einen alchemistischen Prozeß, willst Du Heimat im Gral haben. Wortgetreu erfüllt sich, was geschrieben steht: des Heilandes segnende Hände schaffen der Welten neues Aeon, zuerst in Euch, in Euren Behausungen, Tempeln, Körpern, die jetzt sozusagen modernisiert werden.

 

Habe keine Angst. Dieser Reinigungsprozeß ist notwendig geworden. Wir wollen Dich rein wissen. Zu anfällig warst Du noch für Ablenkungen. Die Kontaktstellen für diese Ablenkungen werden jetzt ausgeräumt. Halte die Liebe in Deinem Herzen stets präsent. Du bist Kandidat dafür.

 

Leichten Herzens wirst Du dann belohnt, kannst in die Blumengefilde des Herrn eintreten, wo Nahrung im Überfluß ist. Halte noch ein wenig aus und schnüre Dir nicht den wunderbaren Balsam ab, der Dich heilt. Laß alle schwarzen Banden und Schlingen los, die Dich zu Fall bringen könnten. Springe wie ein Kind über das Blütenmeer und jauchze, daß Du im Frieden des Herrn sein kannst.

 

Freudig begrüßen wir Dich als naturgeworden, hüllen Dich in unsere Mäntel und zeigen Dir die Weiten des Kosmos. Alles steht Dir offen zu wirken, wie am ersten Tag, frisch geboren ohne wenn und aber, rein erschaffen und erschaffend.

 

Friede sei über das Kreuz gekommen, Speise wird sein auf leeren Tellern, zu Hauf.

 

Wer höre, der verstehe.

 

Wenig braucht es noch, um ganze Heerscharen zu nähren. Wenn der Gral in den Händen der erleuchteten Menschheit ist, dann ist es soweit.

 

Dazu braucht es viele Vorreiter, die den Weg gehen – den Weg des Sohnes.

 

Sei Dir dessen bewußt – es geht um die ewige Labsal durch den Gral. Deshalb lassen wir Dir Deine Zweifel und Unwertskomplexe bewußt werden.

 

Siehe es ist Glück in kosmischen Bahnen, dies erleben zu können. Zweifle nicht an der Richtigkeit der Ereignisse. Sei bei Dir – Deine tägliche Übung – Du hast allen Schutz dieses Werk zu vollenden.

 

Amen

 

26.11.2001

 

 

 

 

Morgentaublumen 1

 

 

Großzügig strahlen die Weiten

in die Hallen der Herzen

Es gebiert sich das Glück der Tage

zu runden eines Gewissens Labsal

 

Es kommt zu den Winden

ein Gral der Liebe

den zu verteilen

Aufgabe und Ehre zugleich ist

 

Angefangen in der Tiefe des Seins

sprudelt die Quelle unendlicher Gaben

Hingebungsvoll nimmt derjenige

das Geschenk an, der sich frisch

und ohne Aber auf das Schicksal einläßt

 

Ganz zu schweigen von den kristallenen Perlen

des flüssigen Lichts, die aus einem

freien Umgang mit dem Gral entspringen.

 

Sei es drum,

die Liebe ist Schlüssel und Siegel zugleich

Es kann sich öffnen,

wer die Innigkeit im Herzen trägt

 

Es kommen die Tage der Niederkunft

Grenzenlose Weiten strahlen in das Land

berühren mit ihren kristallenen Strahlen

die Trübsal belasteter Herzen

aufzulösen Schwermut und Beschränkung

Kaltblütigkeit und Verlust, Krankheit und Tod

 

Auferstehung der gemeinsamen Herzen

zu einer Sphäre der Zweisamkeit

unübertroffen in ihrer Gemeinsamkeit

überwinden sie die Grenzen verstandesorientierter Sichtweisen

Unvermögen der Weltenkunst im Schöpferischen

sich als freies göttliches Wesen zu erfahren

 

Im Herzen liegt des Grales Geheimnis

im Verein der beiden Seiten

aus der Mitte Unmögliches zu ermöglichen

Freiräume des Liebesglücks zu schaffen

Ohne wenn und aber zweifelsfrei

zu glauben, was der Himmel schenkt

 

So sei es

 

In Liebe

 

15.11.16

 

 

 

 

Botschaft des Aquamarin-Wesens

 

 

Breche nicht den Stab über andere. Sei Hüter des Grals und vereine, was zusammengehört.

Sei ruhigen Herzens, ohne Leidenschaft, in der Gleichmut des Seins mit Dir selbst.

Befreie Dich vom Wahn der Selbstveräußerung.

Freiheit kommt vom inneren Einssein mit Dir SELBST.

 

Heile Deinen Willen zur Beurteilung, was gut und böse ist. Es schafft sonst Trennung, wo Sein in Liebe sein könnte mit dem was ist. Die Liebe wandelt. Alles muß ihr weichen, was einst verhärtet und getrennt schien. Das ist ihre Kraft. Beurteilung zerstört die Kraft der Liebe und schafft neue Trennung.

 

Siehe die Schöpfung als Diamant mit unendlichen Facetten. In einer jeden spiegelt und bricht sich das Licht in unendlichen Variationen und doch ist alles Teil des Ganzen und gibt das göttliche Licht wieder.

 

Erinnere Dir die Kraft der Liebe allezeit. Es ist die Hoffnung im Wirrwarr menschlicher Schöpfungen. Die Liebe richtet wieder aus, bringt getrenntes wieder zusammen in die Harmonie mit dem Kosmos. Die Liebe ist die Schwingung der Harmonisierung. Sie heilt auch die Feinde des Lichts.

 

Leidenschaft bannt den Ausdruck der Liebe in die dichteren Schichten. Es mag zu einfach klingen, doch die Liebe ist die Mitte. Emotionalität hat da keinen Platz, weil diese die Peripherie des Wesens erkundet und Ausdruck einer Ferne zu Gott ist. Gott ist die Mitte des SEINS.

 

Emotionalität ist Abgeben der Macht an Kräfte der Trennung. In der Mitte der Liebe ist die göttliche Macht. Darin alles einzubetten, was das Leben bringt, zeugt von göttlicher Weisheit.

Freue Dich der Heiterkeit Deines Seins. Ein lachender Fels in der Brandung des Lebens.

Häute Dich von den letzten Resten dunkler Gedankenschichten, die meinten das Leben bestünde aus Kampf und Bewährung.

 

Heile Dein Nabelzentrum von der Übereifrigkeit, die Dir Gewalt antut. Gelassenheit kommt aus dem Hara. Feiere Dich in der Klarheit der Empfängnis. Denn nur wer sich stets leert vom Alten ist Gefäß zur Aufnahme neuen Lebens.

 

Sei das Gralsgefäß in der Klarheit Deines göttlichen Geistes.

Bewundere Dein Sein und wundere Dich, was es an Heilung bewirkt.

 

Wir stehen Dir bei.

 

Amen

 

23.07.2002

 

 

 

 

Welche Worte gibt es zu sagen zur österlichen Auferstehung der Liebeskraft jetzt in diesen Tagen?

 

Ich höre:

 

Umfassend wird der Schrein geöffnet. Die goldenen Gefäße werden aufgestellt und mit Labsal gefüllt. Freiheit in den Herzen. Die Herzen werden bereinigt von den Besetzungen früherer Jahrhunderte. Golden glänzt das Gefäß, der Gral, jetzt aufzunehmen die Essenz des wahren Gottesseins. Wie ein Blütenstrauß, so mannigfältig sind die Äußerungen der Liebe und verströmen ihren süßen Duft.

 

Wunder über Wunder geschehen im Kleinen in den Tempeln Eurer Körper. Haltet sie aus, denn sie überschütten Euch mit Erfahrungen nie gekannten Ausmaßes. Kraft aus der Quelle dringt hindurch bis in Eure Herzen. Ja, Eure Herzen sind die Quelle. Die Quelle allen Seins. Freut Euch dieser Öffnung. Es gestaltet sich dadurch die Welt neu. Alles wird mit den Augen der Liebe gesehen und muß sich dadurch ändern. Der Liebe kann nichts und niemand widerstehen. Freiheit auf allen Ebenen kehrt ein, denn wer die Liebe in sich trägt muß sich an nichts mehr binden.

 

Dies ist das Wunder Eures Bewußtseinswandels: Euch als Träger der Liebe zu erkennen.

 

Ihr tragt es in Euch, von Anbeginn. Nie war es versiegt, doch der Fluß dieser Liebe wurde oft unterbunden. Jetzt ist der Drang der Quelle so groß, daß Ihr es nicht mehr unterbinden könnt. Und alles was dem widerstrebt wird hinweggerissen.

 

Zeichen der Zeit sind gegeben. Wankelmut ist nicht des Herrn Freude. Schaut auf Euch, wieviel Mut ihr aufbringt in dieser Welt in der Liebe zu bleiben, alles um Euch mit den Augen der Liebe „heilzusehen.“

 

Heilsam kann es werden, wenn ihr Euch vergebt für die Zeiten der Stockungen des Liebesflusses. Überall da, wo ihr nicht in der Liebe ward, kehrt jetzt das heilende Licht der Liebe ein und löscht aus die Erinnerungen an Versagen und Missgunst anderen nicht in Liebe begegnet zu sein.

 

Neuigkeiten könnt Ihr Euch gönnen, das will heißen Eure alte Welt ist nicht mehr so, wie Ihr sie gedacht habt. Laßt zu, was anders wird. Mit den Augen der Liebe ändert sich alles. Eure alte Welt baute sich nicht auf den Fundamenten der Liebe auf. Jetzt werden die Fundamente ausgewechselt. Habt keine Sorge, wenn dabei einiges ins Wanken gerät. Es wird alles neu. Gönnt Euch dieses Neuwerden nach so langer Zeit der Lieblosigkeit und der Sehnsucht nach Liebe.

 

Es ist allzeit Feiertag des Herrn. Ihr könnt mit IHM die Schöpfung in Liebe sehen. Alles ist gut, wie es ist. Durch diesen Blickwinkel befrieden sich die Werke der Schöpfung, werden wieder eins mit der Quelle, erhalten von dort die Speisung ihrer Lebenskraft.

 

Genug der Abspaltung. Jetzt gelingt, was Euch unerreichbar schien. Manifestationen des Einen durch Euch zu erleben. Es kommt hinzu durch Euch, was im Sinne des Einen ist. Nicht Ihr verändert, es verändert ER durch Euch.

 

Alles geschieht von nun ab wieder auf den Fundamenten der göttlichen Harmonie und Schöpfungsordnung. Macht Euch frei und bereit, öffnet Euch diesen Verkündungen, indem Ihr ergreift, was sich in Euch zeigt, mal still, mal heftig meldet. Ich werdet nicht umhin kommen es anzunehmen, wenn ihr in Frieden mit Euch und der Schöpfung sein wollt. Wir sichern Euch unsere Hilfe zu, allzeit und stets.

Mancher von Euch wird straucheln, weil ihm die neue Liebeskraft nicht aushaltbar erscheint. Schaut im Mitgefühl auf ihn, das umhüllt ihn mit einem Raum der Gunst, in dem er alles bekommt, was ihn unterstützt sich für die Liebeskraft entscheiden zu können.

Hätten wir es je gedacht, daß wir mit Euch soweit kommen? Es ist größte Freude im ganzen Kosmos, jetzt die Werke der Liebe auf Erden wiedererstehen zu sehen.

 

Freiraum schafft es, Hoffnung, neue Kreise der Schöpfung. Alles was ist, liebt sich heil, weil es ins Wissen kommt, daß es Liebe ist. So werden die Illusionen über die Welt herausgeliebt. Zerstäubt fallen sie zu Boden. Dahinter erscheint Euch die Allverbundenheit.

 

Ein Abenteuer ist, das sagen wir Euch – daß die Menschheit so noch nie erlebt hat, also gibt es in Eurem Denken auch nichts vergleichbares. Das ist gut so, weil ihr Euer Neuerleben damit nicht verstandesmäßig einordnen könnt, nicht mehr mit Erlebtem verreinbaren, vergleichen könnt. Das begünstigt das Sein im Herzen, die Annahme völlig neuen Lebensdaseins, jenseits aller Vorstellungen wie Leben zu geschehen hat. Ihr müßt es nur geschehen lassen. Dann geht es Euch gut. In der Verbundenheit mit Vater und Mutter in der Mitte Eures Herzens geschieht es. Erlebt nun ohne Wertmaßstäbe des Alten, die Euch nur daran hindern würden das Neue in Euch einzulassen. Ohne Maßstäbe des Alten verliert die neue Liebeskraft ihre Bedrohlichkeit, die sie für viele haben wird.

 

Rettet Euch immer wieder in den Tempel Eures Seins, in die Mitte Eures Körpers und vereint Euch dort mit Gott, so kann Euch nichts verletzen, schaden oder vom Weg abbringen in den aufregenden Zeiten der Wandlung.

 

Gemeinsamkeit schafft es, was jetzt einfließt. Die Gemeinschaften werden tiefer, auch ohne Zeit des Heranwachsens, weil sich die Menschen im Herzen zutiefst verstehen, entstehen Verbundenheiten jenseits aller Grenzen, spontan, auf Zeit, auch länger, um den Weg gemeinsam zu gestalten. Denn Ihr seid die Verwirklicher der Absichten des Herrn. Nichts geschieht, nichts wird sichtbar, wenn ihr nicht Eure Inspirationen in Eurem Körper Raum gebt und dem Verlangen nach Ausdruck in Tat und Handlung nachgebt. Und wenn es nur ein Lächeln in den Tag hinein ist, dem ein Mensch begegnet und es ihm sein Herz öffnet.

 

Sucht nicht nach materieller Erfüllung. Was materiell werden will, wird Euch genannt, Euch zugeführt. Die Handlung besteht dann daraus es zu nehmen und mit dem Herrn in Euch zu gestalten. Das ist Eure aktive Tat.

 Läuterungen des Herzens brauchen Zeit. Verlangt nicht die Wunder des göttlichen Paradieses auf Erden sofort. Wie die Erde den Regen nach langer Dürrezeit erst allmählich aufnehmen kann, so sehnen sich Eure Herzen nach der göttlichen Labsal, wie ein Schwamm, doch wird dieser Schwamm sehr behutsam mit der neuen Arznei beträufelt. Fordert nicht zuviel, wenn ihr in Lichtblicken die Herrlichkeit des Herrn geschaut habt. Das ist Euer Wegweiser, nicht Euer Antreiber.

Seid behutsam und verständig mit Euch selbst. Alte Zustände der Abtrennung wollen herausgeliebt sein. So ist die Liebe zuerst in Euch tätig. Schaut also freundlich liebend auf Eure Schatten, die intensiver werden, je mehr Sonne darauf scheint.

 

Alles braucht seine Zeit. Hüben, wie drüben, ist es doch eine Zeit der großen Umwälzungen, die jetzt behutsamer vonstatten geht, als je gedacht. Dennoch ist das Tempo schnell, um möglichst vielen die Liebe des Herrn vor Augen zu stellen. Reift daran, wie es sich ereignet. Alles geschieht, damit ihr wohlgestaltige Hüter der Liebe werdet.

 

Reinheit ist die größte Tugend in diesem Zusammenhang. Denn was ihr denkt, entscheidet wieviel Liebeskraft sich in Eurem Gefäß befindet, es aufnehmen kann.

 

Ihr entscheidet also. Doch wer wird sich schon wehren, wenn die Liebesglut gegen die Feuerdämme anbrandet. Lange halten diese nicht stand. Alles, was nicht der Liebe ist geht in dieser Glut auf, wird weich und durchlässig.

 

Die Schatten gehen auf. Das Licht kommt von innen und keine Verwinkelungen der Seele werfen mehr Schatten, denn jetzt ist bewußt, daß das Licht von innen kommt, alles durchlichtet und nicht wie von außen, von oben ein Gassengewirr alter Häuser bescheint, wo es zwangsläufig Schattenbereiche geben muß.

In dieser Göttlichkeit könnt ihr Euren Weg des neuen Selbsterlebens gehen. Dann werdet ihr immer mehr selbst-ständiger.

 

Freut Euch dieser Gnade. Es ist Euch gegeben.

 

Amen

 

Ostermontag, 1.4.2002